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     Vor dem Einbau des PreKAT sollen zum Vergleich, die Abgaswerte bestimmt und der Zustand und Aussehen des Kesselinneren, besonders im Hinblick auf die Verrußung festgehalten werden, etwa durch photographieren.
     Wenn die Ölheizung eine Druckleitung für die Brennstoffzuführung hat, wird wegen des hier noch höheren Wirkungsgrades, der PreKAT in die Druckleitung eingebaut und zwar möglichst nahe am Brennereingang. Dazu werden auf beide Enden der geöffneten Brennstoffzuleitung sowie auf die Kupferanschlüsse des PreKAT, entsprechende Schraubanschlüsse oder andere passende Kupplungsanschlüsse gelötet (Hartlot – druckfest bis 60 bar). Anschließend wird der PreKAT mittels nichtleitender Druckschläuche aus Textilgewebe (je nach Ausführung druckfest bis 40 bar) in die Brennstoffzuleitung integriert und das äußere Schutz- und Abschirmgehäuse des PreKATs, durch Anschluß des Massekabels an geerdete Metallteile der Heizanlage vor Störungen durch äußere elektromagnetische Felder geschützt (vgl. Montage des PreKAT).

Nach dem Einbau
    Nach erfolgtem Einbau, wird die Heizanlage zunächst ohne weitere Veränderungen wieder in Betrieb genommen, da vor den Neueinstellungen eine gewisse Zeit benötigt wird, bis die alten Ruß- und Schlackeablagerungen verbrannt, also abgebaut sind. In dieser Zeit liegen die Verbrauchswerte im Bereich der ursprünglichen Werte vor der Installation des PreKAT. Die Abgaswerte sind bereits verbessert. Auch die Rauchgastemperaturen liegen jetzt bei Maximallast um ca. 10 % deutlich höher als vorher. Im Regelfall dauert es ein bis zwei Wochen, bis die Selbstreinigung des Brennraumes abgeschlossen ist. Die Farbe des Kesselinneren wechselt dabei von schwarz-grau zu weiß. Gelbfärbungen, die von Schwefel im Brennstoff herrühren, verschwinden ebenfalls, während jetzt in den kühleren Bereichen eine Rotfärbung beobachtet werden können. Die rote Farbe stammt vom Heizöl und ist ein Beleg für die nun vollständige und rußfreie Verbrennung. Die Rauchgastemperaturen liegen jetzt bei Vollast deutlich über den früher gemessenen Werten und unterstreichen damit den Anstieg der Heizleistung des Brenners.
    Ist dieser Punkt erreicht sollte der Umbau der Brennstoffdüsen erfolgen um die Heizleistung wieder auf die früheren Werte einzustellen, allerdings dann mit weit niedrigerem Heizölverbrauch.

Selbstreinigung
     Im Regelfall dauert es ein bis zwei Wochen, bis die Selbstreinigung des Brennraumes abgeschlossen ist. Die Farbe des Kesselinneren wechselt dabei von schwarz-grau zu weiß. Gelbfärbungen, die von Schwefel im Brennstoff herrühren, verschwinden ebenfalls, während jetzt in den kühleren Bereichen eine Rotfärbung beobachtet werden können. Die rote Farbe stammt vom Heizöl und ist ein Beleg für die nun vollständige und rußfreie Verbrennung. Die Rauchgastemperaturen liegen jetzt bei Vollast deutlich über den früher gemessenen Werten und unterstreichen damit den Anstieg der Heizleistung des Brenners.
     Ist dieser Punkt erreicht sollte der Umbau der Brennstoffdüsen erfolgen um die Heizleistung wieder auf die früheren Werte einzustellen, allerdings dann mit weit niedrigerem Heizölverbrauch. 
    

Neueinstellung des Brenners
    
Zur Neueinstellung des Brenners gilt als Richtwert pro 10°C gesteigerter Rauchgastemperatur eine Reduktion der Einspritz-Düsengröße um einen Gallonen Schritt. Bei größeren Heizanlagen, die mit zwei Einspritzdüsen ausgerüstet sind, sollte die Summe der Einspritzvolumina diesem Betrag entsprechen. Im Regelfall wird hier dann, anstelle der größeren Düse der Hauptstufe, die kleinere Düse der Vorstufe eingebaut und die ursprünglich Vorstufendüse durch eine kleinere ersetzt.
    Nach erfolgter Düsenreduktion, wird die Brennerflamme neu eingestellt und die Sauerstoffzufuhr herunterreguliert. Eine Standardeinstellung der Flammengröße sind etwa 5 cm Seitenabstand zwischen Flamme und Brennerwand, sowie 10 cm Abstand zur Stirnseite. Die Optimierung der Einstellungen erfolgt bei kontinuierlicher Messungen der Rauchgastemperatur.
     Erfahrungsgemäß liegen die neuen Abgaswerte jetzt mindestens 40 % und der Heizölverbrauch, bei gleicher Heizleistung etwa mindestens 10 % unter den früheren Werten.


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